Ensinger macht es vor! Abfälle besser trennen und verwerten

Gewerbebetriebe müssen 90 Prozent ihres Abfalls sortenrein erfassen und verwerten. Sie dürfen nur noch zehn Prozent als Abfallgemisch wegwerfen, zu diesem zählen etwa Hausmüll- oder Baustellenabfälle. „Der Gesetzgeber will, dass noch mehr als bisher getrennt und verwertet wird“, erklärt Steffen Maier, der DU:-Teamleiter hatte kurz vor Inkrafttreten der Verordnung 2017 und im März 2018 mehr als 1000 Unternehmen im Kreis Göppingen dazu angeschrieben. Neu ist: jeder Betrieb muss die 90/10-Quote durch ein Zertifikat eines unabhängigen Sachverständigen gegenüber dem Landratsamt oder dem Regierungspräsidium nachweisen – und das jährlich.

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Zudem müssen die Unternehmen Daten über Abfallmengen erfassen, aufbereiten und gebündelt zur Prüfung einreichen.

DU: willkommen in der Umwelt berät Firmen bezüglich der neuen Gewerbeabfallverordnung und übernimmt die Komplettentsorgung, wie etwa für die Ensinger Mineral-Heilquellen GmbH aus Vaihingen/Enz. Das mittelständische Familienunternehmen ist bekannt für Marken wie Ensinger Sport und durch sein umfangsreiches Nachhaltigkeitskonzept, für das es den LEA-Mittelstandspreis und den Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg erhalten hat. Pro Jahr füllt das Unternehmen 120 Millionen Liter Mineralwasser und Mischgetränke ab. 2018 waren dafür mehr als 160 Millionen Glas- und Kunststoffflaschen notwendig, die wiederum zu 2200 Tonnen recyceltem PET bzw. Altglas wurden. Letzteres splittet sich in 290 Tonnen Bunt- und 730 Tonnen Weißglas.

„Wir haben eine Wiederverwertungsquote von 99,19 Prozent“, verdeutlicht Meister Erwin Schieler stolz. Dass dieser Wert so hoch ist und deutlich über der novellierten Verordnung liegt, weiß der Produktionsleiter, weil DU: zum einen für Ensinger die Statistik führt und zum anderen den Premiumgetränke-Abfüller in Entsorgungsfragen berät. So sieht das Entsorgungskonzept etwa vor, dass möglichst viele Sammel- und Sortierbehälter auf den 44.600 m² des Logistikzentrums verteilt sind, verdeutlicht DU:-Mann Maier. Auch jährliche Mitarbeiter-Schulungen in Sachen Recycling und Wertstoffsammeln gehören in diesen Kontext.

Ökologischer Fußabdruck

Neben PET und Glas sortiert und entsorgt Ensinger Abfälle wie Altetiketten oder Verpackungsmaterial aus Holz, Papier, Folie und Kartongen. Belegen muss das Unternehmen diesen Aufwand zum Umweltschutz nicht erst seit in Krafttreten der neuen Gewerbeabfallverordnung. „Wir sind seit Jahren nach nationalen und internationalen Qualitäts- und Umweltschutznormen wie IFS, DIN ISO 9001, 14001, 50001 zertifiziert“, sagt Schieler. Denn Nachhaltigkeit ist dem schwäbischen Mineralbrunnen wichtig. Der ökologische Fußabdruck soll möglichst gering sein. Deshalb wird Abfall nicht nur recycelt, sondern vor allem vermieden und auf regenerative Energie zurückgegriffen. So spart der Familienbetrieb durch optimierte PET-Flaschenrohlinge seit 2014 jährlich 40 Tonnen Material. Der firmeneigene Fuhrpark fährt mit C.A.R.E. Diesel aus aufbereitetem Pflanzenöl und die für die Produktion der Ensinger Getränke erforderliche Energie stammt komplett aus regenerativen Quellen. Hierfür wird auf den Firmendächern mit mehr als 5000 Solarmodulen jährlich bis zu 950.000 kWh Strom produziert. Das spart pro Jahr 850 Tonnen CO2 – also in etwa der Emission von 75 Menschen.

Doch längst nicht alle Betriebe arbeiten so nachhaltig wie Ensinger und trennen ihre Wertstoffe so exakt. Bei DU: schätzt man, dass lediglich drei Prozent aller Gewerbebetriebe in der Region die 90/10-Quote erfüllen. Dabei ist Ende März die Abgabefrist für die Einreichung der 90/10-Bescheinigungen abgelaufen. Spätestens ab 2020 erwarten Maier und seine Kollegen Stichproben der Behörden auch bei Abfallerzeuger – auch im Filstal. „Vermutlich drohen bei einem Verstoß in Zukunft auch Geldstrafen“, resümiert Maier und appelliert an die Betriebe sich unverzüglich beraten zu lassen.

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Schöner Kochen – Leicht gemacht - "Leicht Küchen"

Beton ist das neue Holz und weiß nur noch in Deutschland Trend. Die Küchen der Waldstettener Leicht Küchen AG erreichen regelmäßig Platzierungen unter den Top fünf bei der Wahl der „schönsten Küche Deutschlands“. Und nicht nur das: Weltweit planen führende Architekten ihre Design-Häuser mit der Küchenmarke vom Rande der Ostalb.

London, Barcelona und Hongkong sind nur einige Metropolen, in denen eine Leicht-Küche zuhause ist. Nicht selten bis zu 1000 Mal in einem Gebäudekomplex, zum Beispiel dem One Central in Hongkong.

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Das 1928 von den Brüdern Alois und Josef Leicht als Schreinerei gegründete Unternehmen hat sich zur weltweiten Premium-Marke entwickelt. Bei einem Jahresumsatz von 110 Millionen Euro liegt der Exportanteil bei rund 60 Prozent. „Wir exportieren inzwischen in über 50 Länder“, sagt Vorstandsvorsitzender Stefan Waldenmeier.

Dennoch entwirft und produziert das zu den Top 10 der deutschen Küchenindustrie gehörende Unternehmen ausschließlich in Deutschland. 520 Mitarbeiter sind am Standort Waldstetten beschäftigt. Der Küchenhersteller wächst jährlich um vier bis sechs Prozent und übertrifft damit den Branchen-Durchschnitt. Um die steigende Nachfrage bewältigen zu können, investierte Leicht in den Jahren 2013 und 2014 rund 18 Millionen Euro in leistungsfähigere Fertigungsanlagen.

Waldenmaier begründet die weltweit steigende Nachfrage mit dem konsequenten Weiterentwickeln der Produktlinie: „Neben preisgünstigen, grifflosen Küchen haben wir neue Korpushöhen auf den Markt gebracht, die perfekt unter die Fenster von Altbauten passen“. Ein weiterer Erfolgsfaktor und gerade sehr im Trend ist die Betonfront: Dabei wird Betonmasse von Hand auf die Oberfläche gespachtelt, was zu changierenden Effekten und einer samtigen Haptik führt. Weil gerade im deutschen Markt immer noch helle Küchenfronten weit vorne liegen, gibt es seit diesem Jahr die Betonfläche auch in abgetöntem Weiß. Im Ausland dagegen wird derzeit mehr auf Holz und dunklere Töne zurückgegriffen, so Waldenmaier.

Stolz ist der Vorstandsvorsitzende auf die im Oktober 2014 eröffnete Leicht-Welt. In dem 1500 Quadratmeter großen Ausstellungs- und Schulungszentrum stellt das Unternehmen einmal jährlich seine neuesten Exemplare auf einer Hausmesse vor. Dann reisen mehr als 600 Handelspartner an, um die aktuellen Küchen-Kollektionen live zu erleben. Zweimal im Jahr sind die Türen für Privat-Besucher geöffnet, das nächste Mal im Oktober. Wie im vorigen Jahr, erwartet Waldenmeier auch dieses Jahr wieder mehr als 1000 Gäste.

Neben einer langen Nutzungsdauer und der hohen Qualität ist Leicht die Umwelt wichtig. Der Betrieb produziert nur mit ökologisch unbedenklichen Materialien. Das Holz stammt aus nachhaltiger Waldwirtschaft und alle Küchen tragen das Gütesiegel für Gesundes Wohnen der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel. Alles, was bei der Küchen-Produktion anfällt, wird – soweit möglich - sortenrein getrennt. DU: willkommen in der Umwelt sammelt mindestens einmal wöchentlich Holz, Kartonagen, Folie und Styropor ein und kümmert sich um das fachgerechte Entsorgen von Lösemitteln, Lacken und Farben.

www.leicht.com

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Allgaier- Werke GmbH, Uhingen

Wer an der Werkseinweihung das Firmengelände von Allgaier besichtigt, dem fallen die mehr als 20 verschiedenen Abfallstationen auf. „Sollen Sie auch“, sagt Rudolf Bossek, Verkaufsleiter bei „DU: willkommen in der Umwelt“. Denn Mülltrennung und die fachgerechte Entsorgung des Abfalls sind für den Automobilzulieferer Teil eines perfekten Fertigungsprozesses. Wenn Werkzeuge, Fahrzeugkomponenten und Pressteile produziert werden, fällt natürlich Abfall an.

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„Und den recyceln wir oder führen ihn einer umweltgerechten Entsorgung zu“, sagt Bossek, dessen Unternehmen seit mehr als 25 Jahren die Wertstoff- und Abfallentsorgung bei Allgaier übernimmt. Deshalb seien die Abfallstationen dem Bedarf nach dezentral angeordnet. Somit erkenne jeder Mitarbeiter sofort, wohin er Kartonagen, Papier, Restmüll oder Kunststoffe nach Gebrauch hineinwerfen soll. Sind die bis zu sieben Kubikmeter fassenden Behälter voll, werden sie von den Mitarbeitern des Entsorgungsbetriebes geleert. Bossek erklärt das Abfallkonzept: „Mehrmals in der Woche fahren unsere Lkws auf das Werksgelände.“ Die Fahrer prüfen, ob die Behälter voll sind. Je nach Abfallstation austauschen oder entleeren sie die gefüllten Container. „Wobei das Entleeren an Ort und Stelle nach dem Umleerverfahren die ökologisch und ökonomisch sinnvoller Variante ist“, wie Bossek verdeutlicht. Wird ein Behälter etwa mit Altpapier geleert, vermeidet der Entsorger die unrentable zweite Anfahrt, die nötig ist, wenn die Fahrer die vollen Container aufladen und mit nach Holzheim nehmen müssen. Wo sie am Firmensitz entladen und leer wieder nach Uhingen oder Göppingen transportiert werden, um erneut Abfälle aufzunehmen. „Wir bei DU: sind sehr darauf bedacht, die Umwelt zu entlasten“, sagt Bossek. Die meisten Menschen aus dem Landkreis Göppingen kennen das mittelständische Familienunternehmen der Schwarzgruppe. Denn DU: entsorgt seit Jahrzehnten in vielen Gemeinden des Kreises den Hausmüll und hat im Sommer 2011 erneut den Zuschlag für weitere acht Jahre Abfallentsorgung erhalten. Ab Januar 2012 rollen die grünen DU:-Laster mit dem kleinen Indianer im Firmenlogo dann durch den gesamten Kreis Göppingen, um den Hausmüll abzuholen. Bekannt ist DU: auch durch seinen Betriebshof am Firmensitz in Holzheim. „Zu uns bringen viele Bürger ihre recyclebaren Wertstoffe und andere Abfälle“, erklärt Bossek. Von Altbatterien über Bauschutt, Holzlatten, Metalle bis hin zu Glas oder ausgedienten Elektrogeräten und Schrott, sämtliche Abfallarten nehmen die DU:-Mitarbeiter wochentäglich von 7 bis 17 Uhr und samstags von 9 bis 13 Uhr entgegen.

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Stahlharter Service für Carl Stahl

Die Carl Stahl GmbH ist ein Global Player in der Seil- und Hebetechnik. 1880 als Seilerei in Süßen gegründet, transferiertCarl Stahl mittlerweile weltweit mit 52 Standorten (17 davon in Deutschland) seine Kernkompetenz der Seilproduktion auf immer neueGeschäftsfelder und Anwendungsgebiete in der Logistik, Stahl- und Automobilindustrie oder Medizintechnik. Werften, Energieversorger,Bohrinseln und das Metallhandwerk gehören ebenfalls zu den Kunden.

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Die Unternehmensgruppe bietet Produkte wie elektrohydraulische Baustahlmattengreifer, technische Seile und Litzen, Architekturseile sowie Büro- und Betriebsausstattung, Medizintechnik, Fachseminare und Schmuck an.

In der Süßener Firmenzentrale und im Ausland betreibt Carl Stahl eigene Produktionen von Seilen und Konfektionen. 1177 Mitarbeiter haben 2008 einen Umsatz von 230 Millionen Euro erwirtschaftet. Aus diesem Grund zählt die Unternehmensgruppe Carl Stahl heute weltweit zu den führenden Anbietern.

DU: setzt sich im Wettbewerb mit ehrlichen Preisen durch und leert Müll beim Seile-Spezialisten Carl Stahl auf Zuruf.

Ob als filigranes Feinseil mit einem Durchmesser bis zu 0,3 Millimeter oder als riesige Traverse, der Rohstoff Stahl spielt bei dem Seil- und Hebespezialisten Carl Stahl nicht nur im Einkauf sondern auch in der Produktion eine große Rolle. Mit einem Jahresaufkommen von über 40 Tonnen Stahlschrott, legt das weltweit agierende Unternehmen großen Wert auf die Trennung der Sorten. „Die Sammlung von Edelmetallen ist in Zeiten niedriger Stahlpreise immer noch lohnenswert“, sagt Markus Köhler, Abteilungsleiter der Integrierten Managementsysteme im Betrieb. Er und sein Team bearbeiten die Bereiche Qualitätsmanagement und Umweltmanagement sowie Arbeitssicherheit.

Köhlers Kollegin Sarah Jegel ist Sicherheitsfachkraft und Umweltbeauftragte im Unternehmen. Beim Mittelständler entsteht nur sehr wenig Sondermüll wie geringe Mengen an Ölen- und Schmierstoffen, sowie Farbreste. Dafür um so mehr Restmüll und Papier bzw. Kartonage. Natürlich fallen auch Dokumente an. Das erledigt DU: unter strengen Geheimhaltungsregeln. Auch für die Sammlung haben sie in die Carl Stahl-Gebäude spezielle Aktenbehälter gestellt, auf diese von Unbefugten nicht zugegriffen werden kann. „Ich kümmere mich darum, dass die Entsorgung unseres Abfalls effizient, kostengünstig und zugleich umweltschonend funktioniert. Das können wir bei DU: genau nachvollziehen“, beschreibt Jegel eine ihrer Aufgaben. „Die Wiederverwertung muss beim Entsorger stimmen, denn wir haben es uns zur Aufgabe gemacht ständig unsere Umweltleistung zu verbessern. Nicht umsonst haben wir seit bereits fünf Jahren ein funktionierendes und zertifiziertes Umweltmanagementsystem.“

Erfreulich sei, dass Einsparungen mit der Beratung von DU: immer wieder zu machen sind, erzählt Markus Köhler: „Seit zwei Jahren erledigen wir die komplette Entsorgung mit DU: aus einer Hand. Seitdem konnten wir immer wieder Beträge einsparen.“ Beispielweise wurde gemeinsam mit dem Holzheimer Entsorger beschlossen, dass die Firma ihr Holz nicht länger im Restmüll, sondern in einem extra dafür bereitgestellten Container entsorgt und dadurch weniger zahlt. „Die Ansprechpartner sind immer kompetent. Der Kommunikationsfluss läuft sehr leicht“, sagt der Teamleiter. Als Carl Stahl noch unterschiedliche Entsorger beschäftigte, habe er oft schlechten Service erlebt: „Wenn ich angerufen habe, hatte ich oft irgendwen am Telefon, der mir keine Auskunft geben konnte.“ Und so seriös und flexibel wie DU: arbeiteten wenige. „Beispielsweise bieten uns andere Entsorger Höchstpreise für den Ankauf von Wertstoffen in den ersten Monate an und danach gehen die Preise in den Keller, das nenne ich unseriös“, beschreibt er seine Erfahrungen mit anderen Firmen. DU: dagegen nimmt immer die aktuellen Rohstoffpreise des Tages. „Das ist nachvollziehbar und Veränderungen bekommen wir ganz transparent mitgeteilt“, so Köhler. Er vergleicht regelmäßig die unterschiedlichen Anbieter und spricht bei DU: von einem sehr guten Jahrespreis für die komplette Entsorgung.

Sarah Jegel lobt ebenfalls die Flexibilität von DU:. Denn wenn beispielsweise auf Grund von Umbauten mehr Müll anfiel als erwartet und wir in Engpässe geraten sind, war innerhalb von zwei Stunden ein neuer Container da, soviel Service ist vorbildlich“, sagt Jegel. 51 Tonnen Restmüll entstehen jährlich im Carl Stahl Unternehmen. Wenn zwischendurch die Mülleimer zu voll sind, kommt DU: kurzfristig zur Extraleerung vorbei. Da das Werksgelände von Carls Stahl sehr offen angelegt ist, war den Geschäftsführern wichtig, dass die Container keine rostigen Macken hatten und abschließbar sind. „DU: hat uns ihre schönsten Behälter hingestellt. Das sieht schon gut aus“, lächelt sie. Und alles ohne Aufpreis.

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DU:-Partner mit Handball-Liebe - Imnauer Mineralquellen

Immnauer fördern 150 Vereine und sponsern HBW.

200 Mineralbrunnen gibt es in Deutschland. 40 davon in Baden-Württemberg. Acht Mineralquellen wiederum vereint die Imnauer Mineralquellen GmbH mit Sitz in Haigerloch. Zwischen Schwäbischer Alb und Schwarzwald liegt Bad Imnau – dort entdeckte vor mehr als 250 Jahren Fürst Josef-Friedrich von Hohenzollern-Sigmaringen eine Quelle. „Die Fürstenquelle ist der Ursprung unserer Firma“, erklärt Jochen Ketterer. Der Geschäftsführende Gesellschafter leitet das Unternehmen in dritter Generation.

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75 Millionen Flaschen pro Jahr

Inzwischen hängen vier Logos am Firmengebäude in Haigerloch, das rund 20 Kilometer von Balingen entfernt ist: Die Sorten Imnauer Fürstenquelle, Apollo, Filoppo und Mühringer werden alle in den großen Betriebshallen des Mineralbrunnens abgefüllt. 75 Millionen Flaschen pro Jahr rattern und klirren durch die Abfüllanlagen. 60 Prozent der Abfüllungen fließen nach wie vor in Glasflaschen, berichtet Betriebswirt Ketterer, der in Aalen studiert hat.

40 Prozent der Mineralwasser und Süßgetränke wiederum sprudeln in PET-Gebinden. Und hier kommt DU: willkommen in der Umwelt ins Spiel. Der Holzheimer Recycling-Spezialist entsorgt neben dem Altglas und den gebrauchten Aluminium-Deckeln der Sprudelflaschen die abgelösten Etiketten. Glas, Alu und Papier wird wiederverwertet. Aus den Deckeln werden neue Schraubverschlüsse hergestellt und die sogenannten Nass-Etiketten bilden ein Element für die Produktion von Biokohle. Diese stellt DU: seit 2014 in einer eigenen Pyreg-Anlage her. Dabei mischt der Mittelständler Getreidespelzen mit den Papierfasern, um daraus Biokohle zu carbonisieren. Bei einer zweiten Recycling-Idee ist Imnauer ebenfalls mit an Bord (siehe Infobox).

Brunnen unterstützt HBW

In Summe erwirtschaften bei den Imnauer Mineralquellen 65 Mitarbeiter rund zwölf Millionen Euro Umsatz. Dabei gehört das Wasser aus den Quellen rund um Haigerloch zu den an Calcium reichen. Der hiesige Muschelkalk sorge offensichtlich für den hohen Wert, erklärt Ketterer. Dessen Unternehmen 90 Prozent des Umsatzes in Baden-Württemberg erzielt. Einzelne Satelliten gebe es in Bayern, Thüringen und Rheinland-Pfalz. Regional verwurzelt ist der Betrieb aber in der 600 Seelen-Gemeinde. Für die lokale Bindung sorgt Ketterer durch örtliches Sponsoring. Mehr als 150 Vereine rund um den Flecken unterstützt der Mineralbrunnen. Allen voran die Bundesligamannschaft in Balingen-Weilstetten (HBW) um Europameister Martin Strobel. „Wir haben die Handballer von der Regionalliga an begleitet“, berichtet Ketterer. Bereits dessen Vater habe das Sponsoring vor Jahren begonnen. Eine alte Liebe demnach.

Bei DU: jedenfalls trifft das sportliche Engagement ihres Kunden auf volles Verständnis. Gehört die Schwarz-Gruppe ebenfalls seit Jahren zu den Gönnern von Frisch Auf!. Wobei DU:-Chefin Beate Schwarz gerne auch die Handball-Damen fördert.

www.imnauer.de

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